Zwischen eingemachten Kirschen, einem Bankkonto gefüllt mit Erwartungen und der Nase eines unbekannten Vaters entsteht ein Haus voller Dinge. notsopretty erarbeitet ein Stück über Erinnerungen, die verblassen, über Dinge als überdauernde Zeug*innen der Vergangenheit, über Bürokratie, Emotionen und Ungleichheit. Wer erbt, wer bleibt außen vor? Wie lebt es sich, wenn Geld keine Rolle mehr spielt? Und wie viele Nullen hat eigentlich eine Milliarde? A House Full of Stuff ist eine Einladung zur Aushandlung, zur Reflexion und zur Umverteilung mit integrierter Audiodeskription und musikalischer Komposition. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen übersetzen die drei Performenden die Praxis des Vererbens in ein performatives Testament. Dabei spielen sie mit Gesetzes- und Vertragsformalitäten, biografischen und fiktionalen Erzählungen, Erfahrungsberichten & Interviews.
In deutscher Lautsprache mit integrierter-künstlerischer Audiodeskription und Übertitelung in Englisch.
HFOS AudioflyerKarlsruhe.mp3 (3.1MB)
Konzept, Künstlerische Leitung, Performance
notsopretty (Anna Júlia Amaral, Nina Weber & Marcel Nascimento)
Bühnenbild
Aaron Stratmann
Sounddesign
Vito Oliveira Azevedo
Technik, Lichtdesign
Jan Leschinski
Produktionsleitung, Dramaturgie
Amelie Werner
Produktionsassistenz
Simona Brücker
Grafikdesign
Felipe Ribeiro Rodrigues
Experte mit Behinderung für Thema Zugänglichkeit für blinde und sehbehinderte Menschen
Adriani Botez
Öffentlichkeitsarbeit
Emelyn Yábar
Social Media
Anna Júlia Amaral
Premiere
am 23.05.2025 im Theater im Depot, Dortmund
Hinterlassenschaft: A House Full of Stuff
ist eine Koproduktion von notsopretty mit dem Theater im Depot Dortmund
In Kooperation mit: Physical Theatre Netzwerk e.V., Burg Hülshoff – Center for Literature im Rahmen des Droste Festivals 2025: Landlord’s Game sowie dem Freien Theaterverein Heidelberg e.V.und dem Vielsichten_Beirat am KarlstorbahnhofGefördert durch: Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der LWL-Kulturstiftung, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW im Rahmen der Konzeptionsförderung, der Stadt Dortmund, das Kulturbüro der Stadt Bochum